// Praxisnews

12.05.2015 von Dipl.-Med. Wolfgang Zucht

Sommerurlaub 2015

Am Montag den 13.7.2015 gehen wir diese Jahr in die Sommerpause und sind ab Montag den 10.8.2015 wieder für Sie da.

// Aktuelles

19.05.2015 von Dipl.-Med. Wolfgang Zucht

Orthomolekularmedizin – Wofür ist sie gut?

Zu den orthomolekular-medizinischen Hintergründen:
Unabhängig von den vielfältigen Wechselwirkungen untereinander kann sich die Einnahme von Arzneimitteln auch zulasten des Mikronährstoff-Haushalts auswirken: Der Arzneimittel-induzierte Mangel ist oftmals die unerkannte Ursache für Nebenwirkungen, welche die Compliance und damit den Therapieerfolg gefährden. Zudem kann die Ergänzung von spezifischen Mikronährstoffen zum Therapieerfolg von Arzneimitteln beitragen.

Die Marke Medi-con-form® steht für 14 Arznei-Ergänzungsmittel, also spezifische Mikronährstoff-Kombinationen begleitend zur und abgestimmt auf die Einnahme von bestimmten Arzneimitteln bzw. Wirkstoffgruppen.


  • Medi-con-form® ab – begleitend zu einem Antibiotikum
  • Medi-con-form® ace – begleitend zu einem ACE-Hemmer
  • Medi-con-form® adep – begleitend zu einem Antidepressivum
  • Medi-con-form® aepi – begleitend zu einem Antiepileptikum
  • Medi-con-form® cort – begleitend zu Cortison
  • Medi-con-form® diu – begleitend zu einem Diuretika
  • Medi-con-form® l-dop – begleitend zu Levodopa
  • Medi-con-form® l-thy – begleitend zu L-Thyroxin
  • Medi-con-form® met – begleitend zu Metformin
  • Medi-con-form® nsar – begleitend zu Paracetamol oder
  • Medi-con-form® opio – begleitend zu einem Opioid
  • Medi-con-form® pil – begleitend zu einem Kontrazeptivum
  • Medi-con-form® ppi – begleitend zu einem Protonenpumpen-Inhibitor
  • Medi-con-form® stat – begleitend zu einem Statin

Quelle: formmed.de

14.05.2015 von Dipl.-Med. Wolfgang Zucht

Magnesiummangel – Symptome und Ursachen

Magnesium (Mg) ist als Elektrolyt ein wichtiger Bestandteil des Zellstoffwechsels und Elektrolythaushalts. Nicht nur Herz- und Nervenfunktionen sowie die Funktion des Verdauungsapparates können von einer Mangelerscheinung dieses Nährstoffes beeinträchtigt werden. Ein dauerhafter Magnesiummangel begünstigt unter anderem auch Stoffwechsel- und Gefäßerkrankungen.

Ursachen von Magnesiummangel
Zu vorübergehenden Mangelerscheinungen kann es bei unausgewogene Ernährung oder Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes kommen, weil die Aufnahme vermindert ist. Auch eine Langzeiteinnahme bestimmter Medikamente kann zu zu einer Unterversorgung führen. Erhöhter Alkoholkonsum gehört ebenfalls zu den Ursachen. Leistungssportler und Menschen, die einem hohen physischen und psychischen Stress ausgesetzt sind, haben einen erhöhten Magnesiumbedarf. Sowohl im Wachstum befindliche Kinder als auch Schwangere können von einer Unterversorgung speziell betroffen sein. Unter verschiedenen Lebensbedingungen und Belastungssituationen kann der Magnesiumbedarf des Körpers erhöht sein:

  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Wachstumsphase von Kindern und Jugendlichen
  • Stress oder vermehrte körperliche Belastung
  • Pille zur Schwangerschaftsverhütung
  • Abführmittel, Antibiotika oder Kortison
  • Medikamente zur Krebsbehandlung
  • Medikamente zur Behandlungen von Pilzerkrankungen
  • Symptome bei Magnesiummangel

Durch Magnesiummangel ist die Erregbarkeit von Muskeln und Nerven erhöht, sodass eine sogenannte Tetanie mit Zittern, Fühlstörungen, Muskelzuckungen und Muskelkrämpfen auftreten kann. Am Herzen kann ein Magnesiummangel Symptome einer Herzinsuffizienz (Herzschwäche), Tachycardie (beschleunigten Herzschlag) und andere Herzrhythmusstörungenauslösen, während im Magen-Darm-Trakt Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Bauchkrämpfe entstehen. Allgemeine Symptome bei Magnsesiummagel sind:

  • Müdigkeit und Schwäche
  • Schlafstörungen
  • Gewichtsverlust
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Geräuschempfindlichkeit
  • kalte Hände
  • mangelnder Konzentration
  • Unruhe
  • Nervosität und Reizbarkeit
  • Teilnahmslosigkeit
  • Bewusstseinsstörungen
  • Verlangsamung der geistigen Aktivität
  • Depressionen
  • Psychosen

Je nach Ursache des Magnesiummangels ist eine Kombination mit weiteren Beschwerden möglich. Ein Magnesiummangel kann vorübergehenden Gefäßverengungen führen, die wiederum Durchblutungsstörungen auslösen. Frühe Warnzeichen eines Magnesiummangels sind:

  • Krämpfe
  • kalte Hände oder Füße
  • Taubheitsgefühl in Händen und Füßen
  • Kopfschmerzen
  • Verwirrtheit
  • Geräuschempfindlichkeit
  • Hang zum Grübeln
  • starkes Herzklopfen oder Herzrasen
  • übermäßiges Schlafbedürfnis
  • Rückenschmerzen
  • innere Unruhe

Entsprechend dem Lebensalter zeigt sich der Magnesiummangel mit unterschiedlichen Symptomen. Sind Kinder schon in frühen Jahren von einem Magnesiummagel betroffen, treten Wachstums- und Zahnungsbescherden auf. Bei jungen Mädchen kann eine verspätet einsetzende Regelblutung sowie Zyklusveränderungen und Menstruationsbeschwerden mit Unterbauchkrämpfen ein Symptome sein.

Schwangere Frauen mit Magnesiummangel leiden häufiger an Übelkeit mit Erbrechen, Ödemen, Harneiweiß, Bluthochdruck, frühzeitigem Einsetzen von Wehen und haben ein höheres Risiko einer Früh- oder Fehlgeburt.

Vorbeugung und Gegenmaßnahmen
Der Mensch kann seinen täglichen Magnesiumbedarf mit einer ausgewogenen Ernährung decken. Um einem Magnesiummangel vorzubeugen und entgegen zu wirken, sollte eine ausgewogene und magnesiumreiche Mischkost bevorzugt werden. In der Nahrung ist Magnesium vor allem in Vollkornprodukten, Geflügel, Fisch, Sonnenblumenkernen, Sesamsamen, unpoliertem Reis, Weizenkeimen, Haferflocken, Nüssen, Blattgemüse, Trockenfrüchten, Beerenobst, Bananen, sowie in Milch und Milchprodukten und Leber enthalten.

Die Behandlung eines Magnesiummangels richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache. Es sollte in erster Linie immer die Ursache behandelt werden, falls dies möglich ist. Solange dies nicht möglich ist, muss Sorge getragen werden, dass der Magnesiummangel im Körper ausgeglichen wird. Dies kann durch magnesiumhaltige Präparate geschehen, oder unter besonderen Umständen kann Magnesium auch intravenös verabreicht werden. Bestehen neben dem Magnesiummangel auch weiterere Nährstoffdefizite, sollten auch diese behandelt werden. Chronisch aktive Entzündungen des Magen-Darm-Traktes durch unterschiedliche Auslöser wie Nahrungsunvertäglichkeiten, Belastungen durch Toxine und Erreger und immunologische Störungen sind nicht selten Ursache von Resorptionsstörungen.
Quelle: dr-neidert.de